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Das perfekte LinkedIn-Profil: 10 Profi-Tipps für die Optimierung

Wenn es um die Karriere und Jobsuche geht, gehört es heute dazu, auch ein Profil bei einem Business-Netzwerk zu besitzen. Denn Plattformen wie Xing und LinkedIn helfen sowohl Berufsanfängern als auch erfahrenen Fach- und Führungskräften, sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn es darum geht, eine Bewerbung zu unterstützen, indem man sich als Experte seines Fachgebiets präsentiert.

In diesem Zusammenhang sticht LinkedIn als Plattform besonders hervor. In unserem Beitrag erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu LinkedIn als Netzwerk und wir verraten  Ihnen zahlreiche Tipps, wie Sie ein professionelles LinkedIn-Profil erstellen bzw. Ihr bestehendes Profil optimieren.

Alle unsere Tipps können Sie problemlos auch ohne einen Premium-Account umsetzen.
 

Was macht LinkedIn besonders?

Das Business-Netzwerk ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Welt – inzwischen hat es weit mehr Mitglieder als Xing. Im Juni 2022 waren es 830 Millionen Menschen, die ein LinkedIn-Profil besitzen.

Eine weitere Besonderheit des Netzwerks ist seine Internationalität. Im Vergleich zum Business-Netzwerk Xing, welches hauptsächlich im deutschsprachigen Raum operiert, bietet LinkedIn die Möglichkeit, sich weltweit mit Experten und Unternehmen zu vernetzen.

 

Warum sollte man ein LinkedIn-Profil erstellen?

Neben den bereits erwähnten Vorteilen bei der Suche nach einem neuen Job gibt es noch viele weitere gute Gründe für ein LinkedIn-Profil. Insbesondere bietet es, wie andere soziale Netzwerke auch, Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, mit anderen Personen und Unternehmen in Kontakt zu bleiben bzw. zu treten sowie diesen zu folgen. Dieses Networking auf beruflicher Basis ist ein wichtiger Bestandteil der eigenen Selbstvermarktung, des sogenannten Personal Brandings

Doch dazu genügt es nicht, sich auf LinkedIn einen Account anzulegen, denn nur wenn Sie Ihr LinkedIn-Profil optimieren, sind Sie auch für die anderen Millionen Mitglieder wirklich sichtbar.

 

Wie sieht ein gutes LinkedIn-Profil aus?

Auf dem Weg zum professionellen LinkedIn-Profil ist es wichtig alle Elemente des eigenen Profils optimal auszufüllen.

Noch ein Tipp vorab: Definieren Sie wofür Sie stehen und was Sie über sich selbst kommunizieren möchten. Das kann beispielsweise Ihre Expertise für Internationale Rechnungslegung sein oder Sie vermarkteten sich als erfahrener Webentwickler für Linux.

 

1. Professionelles Profilfoto hinzufügen

Ein professionelles Bild von Ihnen gibt Ihrem Profil ein Gesicht und kann mitunter einen erheblichen Einfluss auf den ersten Eindruck haben, den andere Nutzerinnen und Nutzer von Ihnen erhalten. Daher sollten Sie auf einem guten Profilfoto in jedem Fall freundlich wirken. Nutzen Sie dafür beispielsweise ein Bewerbungsfoto oder ein anderes Bild aus dem beruflichen Kontext.

Extra-Tipp: Es besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Cover Story hinzuzufügen. Dabei handelt es sich um ein kurzes Video, das hinter dem Profilbild angelegt werden kann. Wird Ihr Profil besucht, wird das Videos angeteasert und mit Klick auf Ihr Foto kann es abgespielt werden. Dieses Feature gibt Ihnen eine weitere Gelegenheit, sich für die Jobsuche gut zu präsentieren. Eine Cover-Story erstellen Sie mit dem Smartphone über die LinkedIn-App.
 

2. Passendes Headerbild wählen

Neben dem eigentlichen Profilbild haben Sie auf Ihrem LinkedIn-Profil zudem die Möglichkeit, ein Hintergrundbild einzufügen. Dieses sollte genauso wie der Rest Ihres Profils auf das abgestimmt sein, was Sie in Ihrem Online-Auftritt über sich als Experte in Ihrem Fachgebiet kommunizieren wollen.
 

3. Profil-Slogan / Headline erstellen

Der Bereich, in dem Sie auf Ihrem Profil einen Slogan eintragen können, wird von LinkedIn automatisch mit Ihrer Jobbezeichnung und Ihrem Arbeitgeber ausgefüllt. Um Ihre Stärken und Kenntnisse den anderen Mitgliedern des Netzwerks schneller zugänglich zu machen und aus der Masse etwas herauszustechen, sollten Sie hier stattdessen Ihre Kernkompetenzen eintragen. Für einen Content Marketing Experten könnte das beispielsweise so aussehen: "Content Creation | Content Strategie | SEO | Zielgruppenanalyse."

Im Slogan konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Aspekte Ihrer Tätigkeit. In der Beschreibung Ihres Linkedin-Profils führen Sie diese Punkte noch einmal genauer aus.


4. LinkedIn-Beschreibung verfassen

Die Beschreibung ist der Teil Ihres Profils, in dem Sie etwas über sich selbst und Ihre berufliche Tätigkeit erzählen. Suchen Sie sich die wichtigsten Aspekte aus Ihrem Slogan aus und beschreiben Sie diese näher – ähnlich wie Sie es im Anschreiben für eine Bewerbung tun würden. Achten Sie aber zusätzlich darauf, Keywords zu verwenden, um von anderen besser gefunden zu werden. Sind Sie beispielsweise Webentwickler, verwenden Sie unbedingt Begriffe wie JavaScript, HTML, PHP oder Ähnliches.

Zudem können Sie hier die Webseite Ihres Unternehmens bzw. des Unternehmens, bei dem Sie angestellt sind, angeben.

5. Featured-Sektion / Im-Fokus-Abschnitt nutzen

Diesen Abschnitt des LinkedIn-Profils sollten Sie nutzen, um besonders gute Beispiele Ihrer eigenen Arbeit zu präsentieren. Geben Sie hier eigene Artikel an, verlinken Sie Posts und fügen Sie PDFs oder andere Arbeitsproben hinzu.
 

6. Berufserfahrung / Ausbildung auflisten

Essenziell für Ihr LinkedIn-Profil ist es natürlich, dass Sie die einzelnen relevanten beruflichen Stationen mit Start- und Enddatum vollständig angeben. Darüber hinaus geben Sie auch die von Ihnen besuchte Universität sowie alle absolvierten relevanten Weiterbildungen an. Nutzen Sie auch hier Keywords, wenn es möglich ist.

Schließlich können Sie sich hier mit der Firma verbinden, bei der Sie arbeiten. So erscheinen Sie dann auch auf deren Profil-Seite und werden somit von potenziell mehr Mitgliederinnen und Mitgliedern des Netzwerks gesehen.
 

7. Zertifikate angeben

Nutzen Sie zudem das Feature Ihres LinkedIn-Profils, mit welchem Sie erworbene Zertifikate und Bescheinigungen hinzufügen können. Diese Funktion können Sie über den Button "Profil ergänzen" hinzufügen und dann die entsprechenden Dokumente hochladen.

 

8. Kenntnisse hervorheben

Wie in einem Lebenslauf sollten Sie auch auf Ihrem LinkedIn-Profil Ihre besonderen Kenntnisse hervorheben. Neben den fachlichen Kenntnissen, die teilweise auch schon aus Ihrem beruflichen Werdegang hervorgehen, sind das insbesondere Fremdsprachen- und EDV-Kenntnisse.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Kontakte bitten, die angegebenen Kenntnisse zu bestätigen. Diese können das mit der sogenannten Skill-Endorsement-Funktion machen. Alternativ zu der Bestätigung durch eigene Kontakte kann man Skills auch von LinkedIn bestätigen lassen. Dazu nimmt man an einem kurzen Quiz zum entsprechenden Thema teil und bei 80 % richtiger Antworten erhält man in diesem Bereich einen Haken.

 

9. Empfehlungen erhalten und geben

Hier gilt das Prinzip "Eine Hand wäscht die andere." Daher sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht nur Empfehlungen von (ehemaligen) Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen sowie Vorgesetzten erhalten, sondern auch Empfehlungen für andere verfassen. Das zeigt zum einen eine positive Verbindung zum aktuellen sowie ehemaligen Arbeitgeber. Zum anderen erscheinen Sie selbst damit auch auf dem Profil des anderen als Empfehlungsgeber, was dem eigenen Profil wieder etwas mehr Reichweite gibt.

 

10. LinkedIn-Gruppen beitreten

Zuletzt sollten Sie außerdem relevanten Gruppen beitreten. Das unterstreicht Ihre Expertise und auch Ihr Interesse für Ihren Fachbereich, wenn Sie dort an Diskussionen teilnehmen und Informationen teilen.
 
Wenn Sie unsere 10 Tipps beherzigen, steht Ihrem erfolgreichen Personal Branding sowie Networking auf LinkedIn nichts mehr im Wege.

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Verwendete Tags
#linkedin #profil optimieren #personal branding
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