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11 gute Gründe, warum sich Zeitarbeit für Arbeitnehmer lohnt

 

Zeitarbeit – auch bezeichnet als Arbeitnehmerüberlassung oder Leiharbeit – was ist das eigentlich? Unter Zeitarbeit versteht man ein Arbeitsverhältnis, das aus 3 Parteien besteht: dem Personaldienstleister, dem Mitarbeiter und dem Kundenunternehmen.

Der Bewerber schließt einen oft unbefristeten Arbeitsvertrag mit dem Personaldienstleister, der wiederum einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag mit dem Unternehmen des Kunden eingeht. Auf diese Weise können vorübergehende  Arbeitsspitzen überbrückt werden. Oft sind es aber auch temporär oder dauerhaft zu besetzende Vakanzen beim Kunden, die mithilfe des Dienstleisters und seiner Mitarbeiter schnell abgefangen werden können.

Für Unternehmen ist dies in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Doch welche Vorteile haben Bewerber bzw. Arbeitnehmer? Entstehen Ihnen durch diese Vertragsform keine Nachteile?

Ganz im Gegenteil. Auch Arbeitnehmer genießen durch das Zeitarbeitsmodell Vorteile, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sichtbar sind.

Grund 1: Bewerber schreiben nur eine, anstatt eine Vielzahl an Bewerbungen.

Hand aufs Herz, wer schreibt schon gerne 100 Bewerbungen und erhält dann womöglich viele, demotivierende Absagen, bevor das richtige Angebot kommt? Ist man jedoch bei einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, musste man nur eine Bewerbung schreiben: die an die Zeitarbeitsfirma. Infolgedessen kümmert sie sich um passende Beschäftigungsverhältnisse und Einsätze bei Kundenunternehmen.

 

Grund 2: Die Vermittlung ist für Bewerber kostenlos.

Bewirbt man sich als Arbeitnehmer bei einem Zeitarbeitsunternehmen, zahlt man nichts dazu. Die Kosten für die Vermittlung zahlt das entleihende Unternehmen, also der Auftraggeber, der eine Stelle zu besetzen hat.

 

Grund 3: Das Gehalt des Zeitarbeitnehmers wird nicht durch die Vermittlungskosten gemindert.

Auch wenn der Arbeitnehmer bei der Zeitarbeitsfirma angestellt ist, kommen keine versteckten Kosten auf ihn zu. Der Stundenverrechnungssatz, den das Zeitarbeitsunternehmen für die Dienstleistung der Vermittlung in Rechnung stellt, trägt allein das entleihende Unternehmen. Das Gehalt des Mitarbeiters bleibt von diesem Vorgang unberührt – und wird nicht angetastet.

 

Grund 4: Jobs in Unternehmen erhalten, die besonders hohe Einstiegshürden haben.

Big Player wie große Konzerne und international agierende Unternehmen machen es Bewerbern oft nicht gerade leicht, ins Unternehmen einzusteigen.

Personaldienstleister hingegen können aufgrund guter Kenntnisse der Unternehmenslandschaft sowie guter Kundenkontakte häufig auch Empfehlungen zu Kandidaten abgeben, die man persönlich kennen- und schätzen gelernt hat. Mit diesem Rückenwind nehmen diese die Hürde dann oft etwas leichter – und der erste Schritt in den Traumjob ist getan!

 

Grund 5: Als Leiharbeitnehmer erhält man auch zwischen den Einsätzen Geld.

Ein Einsatz in einem Kundenunternehmen ist vorüber und es findet im Anschluss daran nicht sofort ein weiterer Einsatz statt? In diesem Fall muss sich ein Leiharbeiter keine Gedanken machen. Die Überbrückungszeit wird ebenfalls vom Zeitarbeitsunternehmen bezahlt – das bietet Sicherheit und Zeitarbeiter gehen keine finanziellen Risiken ein. Insbesondere gut qualifizierte Fachkräfte kommen meist schnell wieder zum Einsatz, denn die Nachfrage ist hoch.

 

Grund 6: Zeitarbeit bietet gute Chancen für Berufseinsteiger.

Gerade auch Berufsanfängern und Absolventen bietet das Modell Zeitarbeit Vorteile: Sie haben die Möglichkeit, einen Beruf, der sie interessiert, besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln – ohne sich gleich festzulegen und sich über Jahre hinweg zu binden. Andererseits können bei einem erfolgreichen Einsatz in einem Kundenunternehmen wertvolle Kontakte und Netzwerke für die Zukunft geknüpft werden. Das Modell der Arbeitnehmerüberlassung bietet Einsteigern also auch Flexibilität.

 

Grund 7: Leiharbeit bietet gute Chancen für Quereinsteiger und Wiedereinsteiger.

Ganz ähnlich sieht es bei Quer- und Wiedereinsteigern aus, die auf dem klassischen Arbeitsmarkt oft durchs Raster fallen, weil die meisten Arbeitgeber keine Risiken eingehen möchten.

Als Zeitarbeitnehmer sieht die Sache schon anders aus. Hier haben auch Wieder- und Quereinsteiger gute Chancen, sich zu beweisen, sich einen neuen Beruf zu erschließen oder sich nach längerer Pause wieder in die Materie einzuarbeiten.

 

Grund 8: Zeitarbeitsgehälter sind besser als ihr Ruf – und gesetzlich geregelt.

Ein Grund, warum Zeitarbeit lange mit einem negativen Image belegt war, hängt mit der Entlohnung zusammen. In der Vergangenheit kam es durch schwarze Schafe bei Arbeitgebern aus dem Bau-, Produktions- und Hilfsarbeitersegment zu Lohndumping und zu Benachteiligung von Zeitarbeitern gegenüber der Stammbelegschaft.

Dieses Problem wurde bereits vor einigen Jahren gesetzlich geregelt. Zeitarbeiter haben seit der AÜG-Reform vom April 2003 die gleichen Rechte wie die Stammbelegschaft. Ihre Gehälter richten sich nach Tarifverträgen sowie nach der Berufserfahrung und der Qualifikation des betreffenden Mitarbeiters.

Stark nachgefragte Fachkräfte, z.B. aus der IT- und Finanzbranche sowie aus den Bereichen Accounting und Office, werden ohnehin meist übertariflich bezahlt.

 

Grund 9: Hohe Übernahmequoten bei Zeitarbeitern.

Einmal Zeitarbeit – immer Zeitarbeit? Keineswegs. Arbeitnehmerüberlassung kann immer ein Sprungbrett in eine feste Anstellung beim Kundenunternehmen sein.

Als Faustregel gilt: je höher die Qualifikation, desto größer die Chancen auf Übernahme. Im kaufmännischen und IT-Bereich liegen die Übernahmequoten bei spezialisierten Anbietern wie etwa Amadeus FiRe bei über 50%.

 

Grund 10: Verstecktes Arbeitsmarktangebot anzapfen.

Viele Stellen werden gar nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern ausschließlich über Personaldienstleister vermittelt. Diese Jobangebote, auch als verdeckter Arbeitsmarkt bezeichnet, machen einen Großteil aller Stellenangebote aus.

Jedoch nur ca. 5% aller Bewerber bewerben sich auf dem verdeckten Stellenmarkt. Da das Zeitarbeitssegment vollständig über Personaldienstleister abgewickelt wird, erhöhen sich die Chancen auf einen neuen Job also ganz automatisch, wenn man bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt ist.

 

Grund 11: Unverbindlicher Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens.

Eine Stellenanzeige kann niemals zu 100% der Realität gerecht werden. Der Einsatz über einen Personaldienstleister bietet gerade auch Fachkräften die Möglichkeit, Kundenunternehmen kennenzulernen, zu vergleichen und dann zu entscheiden, wo man sich am besten aufgehoben fühlt. Dabei spielen nicht nur die richtige Branche oder das Gehalt die entscheidende Rolle. Auch Unternehmenskultur, Work-Life-Balance und andere individuelle Faktoren können den Ausschlag geben, wie die persönliche Zukunft letztendlich aussehen soll. Und darum geht es ja schließlich.

 

Fazit:

Arbeitnehmerüberlassung bzw. Zeitarbeit kann eine Win-Win-Win-Situation für Mitarbeiter, Personaldienstleister und Kundenunternehmen sein, von der alle Beteiligten profitieren. Die größten Vorteile liegen in einer hohen Flexibilität für Leiharbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Arbeitnehmerüberlassung bietet für Mitarbeiter gute Möglichkeiten, neue Impulse zu erhalten, Know-how in verschiedenen Branchen und Arbeitsfeldern zu akkumulieren – und auf Augenhöhe mit anderen Arbeitnehmern zu agieren.

 

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